Ein Labyrinth ist kein Irrgarten, es gibt
keine Sackgassen - es gibt nur einen in sich verschlungenen Weg, der euch
zur Mitte und wieder herausführt.
Jeder hat die Chance Erfahrungen in
eigener Verantwortung zu machen. Neues zu zulassen, vielleicht etwas Altes
mit neuen Augen zu sehen.

Der Weg des Labyrinths, mit den scheinbaren Begrenzungen oder vermeintlichen Umwegen, auf dem das Ziel mal ganz nah, dann wieder ganz entfernt scheint, kann auch mit dem eigenen Lebensweg verglichen werden.
Hier gibt es auch so viele Kurven, Windungen und Entfernungen mit denen zu rechnen sind, oder ganz überraschend auf uns zukommen.
Vertrauen, Freude, Ausdauer, Mut, Zuversicht und wache Sinne werden notwendig sein, um diesen Weg zu meistern ...
Fühlt beim Begehen das Streicheln und Kribbeln von Kies, Schafwolle, Moos, Sägemehl, Erde und Rindenmulch an euren Füßen, hört auf die Bienen und Vögel was sie euch erzählen.
Riecht den Duft des Grases, der Blumen und Kräuter und der frischen Luft.
Schaut euch das Wachsen der Pflanzen an und freut Euch über ihre Farbenpracht.
Fühlt wie die Sonne euren Rücken erwärmt - oder den Wind, wenn er durch´s Haar wirbelt.
Genießt die Ruhe am Morgen, Mittag oder Abend.
Ruht euch aus, wenn ihr in der Mitte des Labyrinths
ankommt bevor ihr euch wieder auf den Rückweg durch den Sonnenblumenwald
macht.
Wenn ihr auf dem Weg bleibt, kommt jeder zur Mitte und
wieder heraus.
Wer den Weg mit bloßen Füßen geht, hat noch mehr
Genuss
...
Es gibt für müde Beine einen kurzen Rückweg zum
Ausgang, dieser ist auch als Rüstweg für Veranstaltungen gedacht.
Um das Labyrinth
anzulegen und weiterhin zu pflegen, erbitten wir von Erwachsenen eine Spende
von 1.- €, Kinder sind frei !
Wir haben jedoch an alle Besucher die große Bitte,
das Labyrinth pfleglich zu behandeln - nur dann haben alle Freude daran.
Das Labyrinth ist ganztägig offen,
die Weglänge
beträgt ca. 700 m.